
Brack. Vom Nicht-im-App-Business in die Top 5 der App Stores.
Brack ist der grösste unabhängige Schweizer Onlinehändler, Teil der Brack.Alltron-Gruppe mit über 1.300 Mitarbeitenden und 1,14 Milliarden Schweizer Franken Umsatz im Jahr 2024. Bis Ende 2025 ohne eigene App. Im April 2025 war das Vorhaben „App im selben Jahr“ intern noch für unrealistisch gehalten. Im Dezember war sie offiziell lanciert, in den App Stores, in der Weihnachtskampagne. Und in den ersten Tagen direkt in den Top 5.

Die Ausgangslage
Eine Plattform mit Skaleneffekt, aber ohne nativen Touchpoint. Kein App-Onboarding, keine Push-Reichweite, keine App-spezifischen Conversion-Hebel. Die mobile Webseite war funktional, konnte aber das Erlebnis, das eine native App ermöglicht, nicht abbilden.
Wir haben den Pitch im April 2025 gewonnen. Sechs Monate bis Go-Live. Ein deutsch-schweizerisches Team.
Konzept: Der Discovery-Feed
Das Herzstück der App ist ein Feed, der mobile Browsing-Gewohnheiten ernst nimmt. Durch simples Scrollen wechseln Nutzer:innen zwischen Produkten, Videos, Landingpages und Blog-Artikeln. Das Browsing orientiert sich an Social-Media-Mustern, ohne den Shopping-Kontext zu verlieren. Brack nutzt den Feed gezielt für App-only-Inhalte: Angebote, die exklusiv hier landen und damit einen klaren Grund liefern, die App zu installieren und offen zu halten.
“Wir werden immer wieder auch Inhalte und Angebote in den Feed integrieren, die exklusiv in der App verfügbar sind. So bietet der Discovery-Feed einen echten Mehrwert gegenüber der derzeitigen mobilen Ansicht im Browser.”
Tobias Quelle - Chief Information Officer Brack.Alltron


Design-System: Die Conversion-Strecken neu gedacht
Produktdetailseite, Suche, Warenkorb, Retouren. Alle zentralen Strecken wurden für Mobile-First konzipiert. Konsistente Material-Icon-Sprache, klare Hierarchie, jede Interaktion auf Geschwindigkeit ausgelegt.
Tech-Stack: Hybrid mit nativ-fühlbarer Performance
Die App läuft als Hybrid-Architektur. Ein Code-Stand, zwei Plattformen, schnelle Iteration. Das gibt Brack die Lieferfähigkeit, für die ein zweigleisiges Native-Setup doppelten Team-Aufwand bräuchte.
Im Backend angebunden über eine Recommender-API für personalisierte Inhalte im Discovery-Feed. Edge-Layer Akamai, Tracking über Tealium an Adobe Analytics, eine eigens entwickelte Bot-Protection für die kritischen Endpunkte.
Launch und Resonanz
Die App wurde am 2. Dezember 2025 in Apple App Store und Google Play offiziell lanciert, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, parallel zur OOH-Kampagne „Pack aus, was in dir steckt.“ von brinkertlück creatives. Direkt in den ersten Tagen sprang sie in beiden Stores in die Top 5.
“Wir haben die App nicht als kleinere Version der Website gebaut. Sondern als eigenen Touchpoint mit eigener Logik. Der Discovery-Feed ist dafür das beste Beispiel.”
Sascha Eisenträger - Director Product Design Protofy
Post-Launch: Iteration statt Abnahme
Mit dem Go-Live war die Arbeit nicht abgeschlossen. Recommender-API-Anbindung, Tracking-Implementierungen, Cart-as-Webview-Migration, Discovery-Feed-Iterationen in Wellen. Jede Erweiterung wird gegen Live-Daten validiert.
Das Ergebnis
Brack hat eine App im App-Business. In den ersten Tagen Top 5 in den Stores, mit einem Discovery-Feed-Konzept, das App-spezifische Inhalte liefert statt die mobile Website nachzubauen. Aus dem ursprünglichen Festpreis-Projekt ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit geworden, mit Folge-Paketen für Tracking, Recommender, Bot-Protection und Feed-Erweiterungen.
“Die Zusammenarbeit mit dem Team von Protofy war hervorragend. Gemeinsam konnten wir ein Produkt kreieren, das alle zeitgemässen Anforderungen ans Onlineshopping erfüllt.”
Tobias Quelle - Chief Information Officer Brack.Alltron

KidsDoc. Vom geerbten Code zur eigenen App.
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